Herr Steinmann aus Reichenbach/Oberlausitz bei Görlitz

Herr Steinmann aus Reichenbach hat sich mit riesengroßem Engagement dieser lokalen Zeugnisse der Geschichte (nicht nur hier in der Oberlausitz, sondern bis hin nach Schkeuditz bei Leipzig!!!) angenommen. Auch wenn der Dammbruch am Witka-Stausee für viele von der Flutwelle betroffene Anwohner ein dramatisches Ereignis mit zum Teil verheerenden Folgen war, so bot er doch auch die Chance, dass Herr Steinmann mit Helfern auf dem Boden des nun leeren Stausees nach den Grenzsteinen mit den Nummern 1, 2 und 3 forschen (und fündig werden) konnte. Er hat vorhandene Steine aufgearbeitet, verlorengegangene neu hergestellt und gesetzt ... und das fast ausschließlich in Eigenregie, natürlich mit Helfern, aber ehrenamtlich! Hut ab vor Herrn Steinmann und seinen Steinen!!!

Der MDR widmete Herrn Steinmann und seinen Steinen in der Serie "Lexi-TV" einen Beitrag.

Ausführlichere und auf jeden Fall lesenswerte Informationen finden sich auf der WEB-Seite von Herrn Manfred Steinmann.

Am 18.4.2015 berichtete auch die "Sächsische Zeitung" über die "Spur der Steine oder warum die Elche Preußen sind".

Auch über die Ersatzbeschaffung Nr. 58 berichtete die "Sächsische Zeitung".
Zitat aus dem Beitrag Von Anja Gail vom 29.10.2015: "Für den Stein mit der Nummer 58 griff Manfred Steinmann auf seine bewährte Ersatzbeschaffung zurück. Er kaufte den Rohling für etwa 250 Euro in einem Granitwerk und freute sich, als er dafür einen Zuschuss vom Görlitzer Lions Club bekam. Denn sonst hat er viel aus seiner eigenen Tasche bezahlt. Der Steinmetzbetrieb Sommerer in Reichenbach überließ dem Rentner wieder Drucklufthämmer und weitere Geräte zum Bearbeiten. Die Reichenbacher Firma Ris stellte ihm einen Hänger bereit, mit dem er den Stein bis zum Parkplatz schaffen konnte. Inzwischen wurde neben dem Stein noch ein Hinweisschild aufgestellt, das die Firma Brewes aus Markersdorf unentgeltlich angefertigt hat. "

Am 22.11.2015 berichtete auch "www.tag24.de" über "diesen Rentner, der die Grenze zu Preussen wieder aufbaut".

Selbst die "Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften" ließ es sich bei ihrere Herbststagung vom 20. und 22. November 2015 nicht entgehen, eine Exkursion (unter Leitung von Herrn Steinmann) zu einigen der Grenzsteine zu unternehmen.

Herr Gawor und der Geschichtsvereins RAK Königswartha

Das 2017 erschienene Buch von Hans-Joachim Gawor "Von der Witka bis zur Weißen Elster - Fünfhundert Kilometer Grenzsteinsuche entlang der sächsisch-preußischen Grenze von 1815" ist eine wahre Fundgrube an Details und Geschichten und zeugt von enormer akribischer Team-Arbeit, denn es wurden nicht nur die Pilare, sondern auch alle Läufersteine in die Suche mit einbezogen, um den ehemaligen Grenzverlauf möglichst exakt nachzuverfolgen!
ISBN 978-3-941908-79-6 Preis 12,80 Euro Oberlausitzer Verlag Spitzkunnersdorf

Sehr ausfürlich und aufschlussreich ist auch sein Beitrag auf der Homepage des Geschichtsvereins RAK Königswartha. Diesen Beitrag könnte man auch als gelungene "Kostprobe" zu seinem Buch bezeichnen.

Herr Sitte hat Materialien aus der Wendezeit aufbewahrt

Beschreibung der Wanderung Grenzsteine_von_1815 der ISG Hagenwerder Sektion Wandern von Juettl'l

Routenbeschreibung_vom_30_04_1989.pdf

SZ-Artikel-ca-1993.pdf von Lothar Küken

Vor Dieben ist nichts sicher

Traurig, aber wahr: Auch Grenzsteine werden geklaut! Ein Bericht der "Sächsischen Zeitung".

interaktive Landkarten

Nummer 9 ... 80: einige der Grenzsteine im Bereich Görlitz in einer interaktiven Karte.

Nummer 175-160: Grenzsteine Amt Schradenland in einer interaktiven Karte.

alle Positionen: Kompletter Grenzverlauf mit Pilaren und etlichen Läufersteinen seit 1815 in einer interaktiven Karte.

Fotos

Viele schöne Fotos: Grenzsteine bei Wikimedia von "Oberlausitzerin64".

Geocaching

von Lausitzerin64: Beschreibung der Steine aus Sicht des Geocachings.